MÜNCHEN

XINGYIQUAN CHE STIL

Termine:
Sa 09.11.2019
Sa 09.05.2020
Sa 07.11.2020 

Ort: 
Wird noch bekannt gegeben

Referent: Dietmar Stubenbaum 

Trainingszeiten:
Sa 10:00 Uhr - 12:30 Uhr und 14:30 Uhr - 18:00 Uhr

Seminargebühr:
Sa 100,- €

Infos & Anmeldung: Dr. Julian Braun, julianbraun@selbstschmiede.de

Einführung in das Che-Stil Xingyiquan
Die im Westen immer noch wenig bekannte und verbreitete Kampfkunst Xingyiquan ist in China ebenso bekannt und berühmt wie Taijiquan. Und wie im Taijiquan gibt es auch im Xingyiquan eine Vielzahl unterschiedlicher Stile und Ausprägungen. Während der überwiegende Teil der im Westen verbreiteten Xingyiquan-Stile aus der Provinz Hebei stammt, hat diese Kampfkunst ihre eigentlichen Wurzeln aber in der Gegend um Shanxi und Henan. 

Das in Shanxi beheimatete Che-Stil Xinyiquan weist dabei noch eine deutlich stärkere Ähnlichkeit zum Dai-Clan Xinyiquan und Xinyiliuhequan auf. So gehören zu seinem Grundlagentraining Methoden wie Jituibu ("Hühnerschritt") und Dunhoushi ("Kauernder Affe"), welche in anderen Xingyiquan-Linien kaum oder gar nicht überliefert werden. 

In diesem Seminar bekommen die Teilnehmer einen Einblick in das Che-Stil Xingyiquan, wobei immer wieder auch auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu anderen Xingyiquan-Stilen verwiesen wird. Es ist eine besondere Gelegenheit für alle, die an authentischer, innerer chinesischer Kampfkunst im Allgemeinen oder am Xingyiquan im Speziellen interessiert sind.

  • Santishi - die Grundstellung des Xingyiquan
  • Liuhe - die sechs Verbindungen
  • Schrittarbeit -Grundschule -Basisanwendung
  • Piquan - Spaltende Faust
  • Zuangquan - Bohrende Faust
  • Bengquan - Berstende Faust (Schmetternde Faust)
  • Paoquan - Kanonenfaust (Hämmernde Faust)
  • Hengquan - Horizontale Faust (Überkreuzende Faust)

Der Referent,

Dietmar Stubenbaum, ist einer der Pioniere chinesischer Kampfkunst in Deutschland. Bereits in den frühen 1980er-Jahren bereiste er Japan, Okinawa, Taiwan und China, um die Kampfkünste an ihren Quellen zu studieren. 

Auch nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1995 reiste er regelmäßig nach China und Japan, wo er sich insbesondere der Erforschung des Xingyiquan und des Xiaojia Chen-Clan Taijiquan widmete. 

Dabei gelang es ihm auch, in die Tradition des Wangbao-Speers eingeweiht zu werden, eine reine Waffenschule, welche sich aufgrund ihrer Zurückgezogenheit weitgehend unbeeinflusst von modernen Entwicklungen erhalten hat und viele wichtige Ansatzpunkte zum Verständnis des Xingyiquan und Taijiquan bereithält.