dietmar stubenbaumDas Zentrum für traditionelle Kampfkunst wurde 1995 gegründet. Neben dem Unterrichten von chinesischen Kampfkünsten, liegt der Fokus der Pagode auf Erforschung alter Kampfkünste aus Ost und West.

Durch das Lesen und Studieren alter Dokumente, und der Einladung alter Meister und Lehrer, soll sich das Verständnis des/der Schüler/-in für das gesamte System entwickeln und vertiefen.

Das tiefe Verständnis des gesamten Systems wird durch das Üben in Übereinstimmung mit den ursprünglichen Lehren erreicht, so werden alte Kampfkünste wieder zum Leben erweckt, und können als Gesamtsystem verstanden werden.

In erster Linie konzentriert sich die Pagode auf die chinesischen Kampfkünste, ist aber ebenso an westlichen Systemen interessiert.

Es wird ein Austausch von Erfahrungen mit anderen kampfkunstinteressierten Menschen angestrebt, um eine Gemeinschaft zu bilden, die daran arbeitet echte Kampfkunstsysteme vollständig zu verstehen.  

Newsflash

Das Grundlagenwerk zum Taijiquan des Chen-Clans erstmals in Deutscher Sprache

2016 VDS ChenshiTaijijiquanTushuo Promo 725

 

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Chinesisches Neujahrsfest in Friedrichshafen

Taijiquanvorführung Annemarie LeippertAnnemarie Leippert beeindruckt das Publikum mit Taiji

lautet der Untertitel des Fotos zum Bericht "Häfler feiern Chinesisches Neujahr" der Schwäbischen Zeitung vom 7.2.2016.

Das Jahr des Feuer-Affen wurde im Casino Fallenbrunnen in einer Chinesisch-Deutschen Feier bunt und fröhlich eingeleitet.

Organisiert wurde die Feier von Langqiu Zhong, Wenjian Kong, Lei Zhang, Eva Krüger, Susanne Baum-Mitterhofer, die diesen Event für fast 200 Teilnehmer zum wiederholten Male privat auf die Beine gestellt hatten um Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenzubringen.

Quelle Foto: Schwäbische Zeitung vom 7.2.2016 (Foto: Lena Reiner) 

Das einstündig Programm enthielt  unter anderem eine Taijiquanvorführung unseres Pagode-Mitgliedes Annemarie Leippert, die einen Ausschnitt der Chen Taijiquan Xiaojia Yilu vorführte.

Das Interesse der Teilnehmer an der Taijiquanvorführung war groß, da sie nicht dem aus den Medien gewohnten Bild entsprach. Es handelte sich hier um ein ursprüngliches Taijiquan, das seinen Ursprung als inneres oder auch weiches Kampfkunssystem eines kleinen Dorfes in Zentralchina hat. Die langsamen, fließend weichen Bewegungen wurden durch schnelle, kraftvolle Stöße und Tritte begleitet.

Eine chinesische Mutter stellten dann für sich selbst fest, dass es doch sonderbar sei, dass sie ihre Kinder in den Karate- und Taekwondo-Unterricht schicke, und nicht etwas aus ihrem eigen Kulturkreis lernen lasse. 

ZEITUNGSARTIKEL LESEN

 

Rückblick auf ein sehr gelungenes Herbstcamp 2015

von Kerstin K.

Internationales Herbstcamp 2015

Das Herbstcamp hat sich in den vergangen Jahren zu einem festen Termin im Kalender Chen Taijiquan Xiaojia Begeisterter entwickelt. 

Im Gegensatz zu den vorherigen Jahren ging es dieses Jahr „nur“ um die waffenlose Form. Wer jetzt jedoch meint, das wäre ein Rückschritt zu den vorherigen Jahren, der irrt gewaltig, denn im Vergleich zu den vorherigen Jahren arbeiteten die fortgeschrittenen Teilnehmer dieses Jahr noch intensiver an der sog. Inneren Verbindung (chines. NèiJin 内劲), die auch die Grundlage für ein Weiterkommen in den verschiedenen Waffenformen bildet.

So bestanden die einzelnen Trainingstage im Auseinandernehmen und Korrigieren der einzelnen Bilder des ersten und zweitens Teils der langen Form (chines. YiLu), wobei die Positionen und Ausrichtung sowie der Blick noch einmal genau betrachtet wurden. Einen Schwerpunkt der Korrektur lag dabei auf den Konzepten des Öffnens (chines. kai 開) und Schließens (chines. hé 合) sowie die korrekte Drehung der Arme und Beine. Es sind genau diese Grundlagen, die den Schüler durch intensives Training mit der Zeit in die Lage versetzen, die innere Verbindung immer besser zu verstehen und aufzubauen und sein Dantian ( 丹田) auszubilden. Wie weit dies einem schon gelang wurde anschließend im TuiShŏu (推 手) mit dem Partner ausprobiert.

Gleichzeitig bestand parallel dazu für die Teilnehmer, die die beiden Handformen Sizheng Taijiquan und Xiaojia Yilu noch nicht ganz beherrschten, die Möglichkeit weiter an den Formen zu arbeiten, bzw. erste Bekanntschaft mit der von Meister Chen Peishan kreierten kurzen Form (chines. Sizheng) zu machen, die speziell etwickelt wurde, um es Anfänger zu erleichtern die Konzepte des Taijiquan zu erfassen, und ihre Körper für das Erlernen der inneren Bewegung zu mobilisieren. Hier freuen wir uns über das steigende Interessen von Kampfkünstlern anderer Sparten, die dieses Jahr aus den Bereichen Profiboxen, Wing Tsun und Kickboxen zu uns gestoßen sind.

Neben dem intensiven Training war ein Vortrag von Herrn Dr. Julian Braun über den „gemeinsamen Weg von Pinsel und Schwert“, also dem sog. Bunbu-ryodo der Samurai, ein weiterer Höhepunkt. Auch wenn es im ersten Moment vielleicht verwundert, was japanische Samurai mit einer traditionellen chinesischen Kampfkunst zu tun hat, so gelang es ihm hervorragend die Gemeinsamkeiten der beiden Kulturen, herauszuarbeiten. Wer hätte gedacht, dass sich die Texte und Weisheiten der Samurai teilweise auf den auch heute bei Managern sehr beliebten Klassiker „Die Kunst des Krieges“ von SunZi beziehen.

Außerdem zu danken haben wir dem KJC Ravensburg, dafür dass wir wieder deren Räumlichkeiten nutzen durften, und natürlich Annemarie Leippert für den Unterricht der Anfänger und Meister Dietmar Stubenbaum, der sein reichhaltiges Wissen über Kampfkunst und Chen Taijiquan Xiaojia mit uns teilte. Wie immer war die Zeit viel zu kurz um all das Wissen aufzusaugen und zu verarbeiten, und so freuen wir uns auf den kommenden Unterricht und ein weiteres Herbstcamp im neuen Jahr.

 

Zwanzigjähriges Jubiläum der Pagode Friedrichshafen

Zu erwähnen bleibt noch der gemeinsame Abschlussabend mit einem indischem Abendessen, bei dem wir dieses Jahr auch noch das 20-jährige Bestehen der Pagode feiert durften.

Hier ein Dank an alle Helfer, besonders an Annemaries Schwester Silvia Keck und ihren Vater Rudolf Leippert für das zubereiten der Nachtische und Salate für so viele Personen, und Monika Greitmann für die Hilfe am Büffet. 

Aus diesem feierlichen Jubiläumsanlass wurde der Abend dann auch von den Brüdern Cornelius Claudio Kreusch am Flügel und Johannes Tonio Kreusch auf der Gitarre, den Komponisten und Interpreten des Soundtracks der Sizheng Taijiquan DVD von Meister Chen Peishan, die normalerweise auf den Bühnen der Welt zu Hause sind, musikalisch umrahmt.

Den künstlerischen Abschluss des Abends bildeten die Taijiquan Vorführungen von Dietmar Stubenbaum, die mit der musikalischen Begleitung der Brüder Kreusch einen ganz besonderen Zauber versprühten, und in die er zuletzt alle seine Taijiquan Schüler mit einband. Der ganze Raum versank in ein sensitives Gefühl von Bewegung, Klang und Harmonie, ein magischer Moment. Hierfür den Musikern und Dietmar noch einmal vielen, vielen Dank. Der Abend wird uns unvergesslich in Erinnerung bleiben.

2015-10-HC-Johannes Tonio Kreusch

Johannes Tonio Kreusch http://www.johannestoniokreusch.com

2015-10-HC-Cornelius Claudio Kreusch und Dietmar Stubenbaum

Cornelius Claudio Kreusch und Dietmar Stubenbaum

2015-10-HC-Cornelius Claudio Kreusch

Cornelius Claudio Kreusch http://www.corneliusclaudiokreusch.com/

2015-10-HC-Wir

Wir